Maske "kpelie"
Hans Hess, Basel, Switzerland (1968)
Eduard Hess, Basel, Switzerland
Beschreibung
Holz, schwarzbraune Patina, bekrönt von einwärts gebogenem Hörnerpaar, ornamentale Fortsätze an den Seiten, die typischen nach unten wachsenden “Beinchen” am Kinn, Randlochung, min. besch., leichte Abriebspuren;
in der Literatur wird diese Maskenart als “kpelie”-Maske bezeichnet, das aus dem Wort der Senufo für “springen” abgeleitet ist. Ein gültiger Sammelbegriff der neueren Forschung ist “kodal”. Die neben dem Kinn ansetzenden “Beine” werden heute größtenteils als Zöpfe an Schläfen und Wangen gedeutet. Während die seitlichen Fortsätze nur die Aufgabe haben die Erscheinung der Maske abzurunden und auszugleichen. Diese Masken haben die Aufgabe, während der Bestattungszeremonien den Geist des Verstorbenen aus dessen Haus zu vertreiben.