Werke präkolumbischer Zeit - Eine Kunstsammlung von Weltklasse
25 April 2026 - Kunstschätze aus privaten Sammlungen

Auktion in Würzburg:
Samstag, 25 April 2026 – 14 Uhr
Vorbesichtigung:
22. bis 24. April von 10 bis 17 Uhr
und nach Vereinbarung
Wir freuen uns Ihnen eine exzeptionelle Sammlung der Hochkulturen Meso- und Südamerikas aus einer Münchner Kunstsammlung präsentieren zu können.
Über Jahrzehnte mit großer Kennerschaft zusammengetragen und in den 1990er Jahren abgeschlossen, vereint sie herausragende Werke aus den verschiedenen Regionen und Epochen. Ihr Umfang mit rund 90 Werken, ihre herausragende Qualität und ihr sorgfältig kuratierter Charakter wird schon jetzt in Fachkreisen als „kulturhistorisch bedeutend“ eingestuft. Die gesamte Sammlung ist seit über dreißig Jahren nicht mehr auf dem Markt gewesen; entsprechend handelt es sich um Stücke, die weder wiederholt gehandelt noch umfangreich restauriert oder publizistisch überstrapaziert wurden.
Gerade für Sammlerkreise ist dieser Umstand von großer Bedeutung. Die weitgehende „Unberührtheit“ vom Kunstmarkt eröffnet die Möglichkeit, die Werke in der eigenen Sammlung, in musealen Präsentationen oder in wissenschaftlichen Veröffentlichungen neu einzuordnen.
Die Katalogbeiträge berücksichtigen den aktuellen Forschungsstand, etwa zu Mezcala-Architekturmodellen, zur Epigraphik der Maya, zu Ballspielregalien aus Veracruz oder zur Polychromtechnik der Nazca, und stellen die Objekte in einen präzisen kulturhistorischen Kontext.
Die Sammlung umfasst zentrale Bereiche präkolumbischer Kunst, darunter westmexikanische Keramiken aus Schachtkammergräbern, klassische Gefäße und Skulpturen der Maya, Steinwerke aus Teotihuacan und Veracruz, frühe Anden-Keramik sowie die charakteristische Polychromie der Nazca-Kultur. Damit bietet es sowohl spezialisierten Sammlern als auch breit ausgerichteten Kollektionen die Möglichkeit, bedeutende Werkgruppen gezielt zu ergänzen.
Ein Colima-Hund von eindrucksvoller Präsenz, ein von Sammlern der Moderne geschätztes Mezcala-Tempelmodell, ein mit Schriftzeichen versehenes Zylindergefäß der Maya, das als „keramischer Kodex“ dient, oder eine monumentale, zapotekisch geprägte Urne, die einst einen Schrein schmückte – jedes dieser Werke ist geeignet, zum Herzstück einer Sammlung zu werden oder den Grundstock für eine neue Sammlung zu bilden.
Die Geschlossenheit der Gruppe erlaubt zudem eine vergleichende Betrachtung der materiellen Kultur Mexikos und Perus. Religiöse Skulpturen, architektonische Elemente, Bildgefäße und Ritualgeräte verweisen auf ihre ursprüngliche Einbindung in Tempel, Paläste und Grabanlagen. In einem Marktumfeld, in dem hochwertige präkolumbische Werke meist vereinzelt angeboten werden, stellt dieser zusammenhängende Bestand aus einer Sammlung eine seltene Gelegenheit dar, nicht nur Einzelwerke, sondern ein in sich kohärentes Ensemble zu erwerben.
In Mesoamerika wie in den Anden entstanden Skulpturen, Keramiken und Architektur nicht als „Kunst um der Kunst willen“, sondern als aktive Träger ritueller, politischer und ahnenkultischer Funktionen. In Mexiko dienten Werke von den Olmeken über Teotihuacan, die klassische Maya-Kultur und Veracruz bis zu den Azteken in Tempeln, Palästen und Gräbern dazu, Rang, Abstammung und die Verbindung zu Gottheiten und machtvollen Kräften zu artikulieren. In Peru begleiteten von Chavín über Nazca und Moche bis Huari Steigbügelgefäße, Bildkrüge und Metallmasken die Toten, dienten Libationen und Opferhandlungen und visualisierten Mythen sowie schamanische Transformationen.
Beide Regionen hinterließen monumentale Architektur – Pyramiden und Plattformen in Mexiko, Lehmziegel-Tempelhügel und urbane Zentren wie Cahuachi oder die Moche-Pyramiden in Peru, in die diese Objekte als Bestandteile umfassender Ritualräume eingebettet waren.
Mit dieser Sammlung auf’s Engste verbunden sind die Altamerika-Experten Ferdinand Anton und Donald M. Hales. Ferdinand Anton, ehemaliger Berater für die Kunst und Kulturen des präkolumbischen Amerika beim Auktionshaus Ketterer, München, und Autor zahlreicher Publikationen. Donald M. Hales, US-amerikanischer Experte, Gutachter und Mitautor von „The Maya Book of the Dead“, University of Virginia Art Museum, 1981. Er ist unter dem Namen „Donald M Hales” auf Academia.edu präsent, wo er Forschungsarbeiten veröffentlicht und sich mit anderen Wissenschaftlern aus dem Bereich der Maya-Studien austauscht.
Mehr zu den Highlights und Privatsammlungen lesen Sie hier und in unserem Printkatalog.
Präkolumbien - Spitzenwerke aus einer privaten Kunstsammlung
Mexiko, Guerrero, Mezcala: Großes Tempelmodell, 400 - 100 v.Chr.
ProvenienzGerman Private Collection, MunichMexiko, Maya, Oaxaca / Veracruz: Figurale Urne, Klassische Periode, ca. 300 - 900 n.Chr.
ProvenienzLinden-Museum, Stuttgart, Germany · German Private Collection, MunichMexiko, Maya: Männliche Figur mit Trophäenkopf, Klassische Periode, ca. 250 - 900 n.Chr.
ProvenienzGerman Private Collection, MunichMexiko, Maya: Jaguar-Thron, Späte Klassik, ca. 550 - 900 n.Chr.
ProvenienzGerman Private Collection, MunichMexiko, Maya, Bonampak, Chiapas: Relief, Späte Klassische Periode, ca. 750 - 850 n.Chr.
ProvenienzBonampak / Lacanha region, Mexico · Jules Berman, Beverly Hills, USA · Aliberto Guidani, Florence & Milano, Italy · German Private Collection, MunichGuatemala, Nördliches Petén-Gebiet / Südliches Campeche, Maya: Große polychrome Bechervase, Klassische Periode, ca. 550 - 800 n.Chr.
ProvenienzWalter Randel, New York, USA · German Private Collection, MunichMexiko, Veracruz: Geschlossenes Joch "yugo", Klassische Periode, ca. 450 - 900 n.Chr.
ProvenienzGerman Private Collection, MunichMexiko, Veracruz: Altarurne, Späte Klassik, ca. 800 - 900 n.Chr.
ProvenienzGerman Private Collection, MunichBrasilien, Insel Marajó, Marajoara: Große Graburne, ca. 400 - 1400 n.Chr.
ProvenienzGerman Private Collection, MunichPeru, Chavin: Gabelhalsgefäß, Früher Horizont, ca. 1200 - 400 v.Chr.
ProvenienzWolfgang Ketterer, Munich, 10 July 1993, lot 126 · German Private Collection, MunichPeru, Nazca: Figurales Bügelgefäß, Frühe Zwischenperiode, ca. 200 v.Chr. - 600 n.Chr.
ProvenienzGerman Private Collection, Munich
Mezcala-Tempelmodell, Guerrero (Los 8): Ein großes Architekturmodell aus Metadiorit, als Tempel interpretiert; die säulengegliederte Fassade verweist auf eine kaum erhaltene Steinarchitektur der Region. Solche Modelle gelten als symbolische Zugänge zur Geisterwelt oder als Behausungen der Toten in Gräbern – für die sind es kraftvolle Ahnenobjekte, in Sammlerkreisen der Moderne werden sie als abstrakte Skulpturen hoch geschätzt.
Eine monumentale Urne mit fächerförmigem Kopfschmuck und reichem Reliefdekor, Maya / Oaxaca / Veracruz (Los 13): Sie zeigt eine Gottheit oder einen Hohepriester mit Stab und Weihrauchbeutel und ist unmittelbar mit Tempelritualen verbunden. Die Publikation durch von Winning und die frühere Präsenz im Linden-Museum Stuttgart verleihen ihr besonderes kunsthistorisches Gewicht.
Männliche Maya-Figur mit Trophäenkopf (Los 14): Extrem seltene, lebensgroße, polychrom gefasste Stuckfassadenfigur mit abgetrenntem Kopf. Modellierter Stuck gehörte zu den prestigeträchtigsten Medien der Maya-Architektur; diese Skulptur vermittelt königliche und kriegerische Wertvorstellungen und bewahrt zugleich seltene Spuren der sakralen roten, grünen und blauen Farbe.
Maya-Jaguar-Thron aus Kalkstein (Los 17): Skulpturaler Sitz in Form eines Jaguars (balam), der sowohl die Sonnenmacht der Unterwelt als auch die königliche Herrschaft symbolisiert. Jaguar-Throne stehen in enger Verbindung mit Herrschaft, schamanischer Transformation und der Fähigkeit, zwischen Menschen- und Geisterwelt zu vermitteln.
Hieroglyphisches Steinrelief aus Bonampak (Los 21): Ein bedeutendes epigraphisches Monument mit 28 Glyphen, das Titel und Taten eines hochrangigen Würdenträgers dokumentiert und ihn mit Gefangenen, Ortsnamen und kosmologischen Ämtern verknüpft. Seine lange Publikationsgeschichte und frühe Provenienz machen es zu einem Grundstein jeder Maya-Sammlung.
Großer polychromer Maya-Becher mit Weltenbaum-Szene (Los 44): Ein exquisites Zylindergefäß mit komplexem mythologischen Programm, gerahmt von Cauac-Monsterthronen, mit Gottheiten des Schreibens, Weltenbaum, Moan-Vogel und vermutlich einer Mondgöttin – in außerordentlicher Feinheit ausgeführt. Es verdichtet Maya-Kosmologie, Poetik und höfisches Ritual in einem einzigen Objekt.
Geschlossener Yugo aus Veracruz, Basalt (Los 27): Massiver ritueller Jochstein mit gegenüberstehenden Gottheitsköpfen, die an die Schutzgürtel des Ballspiels erinnern. Stein-Yugos waren zeremonielle und funeräre Prestigeobjekte, eng mit Elite-Status und dem sakralen Ballspiel verbunden.
Altarurne aus Veracruz, (Los 30): Monumentale Urne, vermutlich für Weihrauch- und Totenrituale genutzt; ihre Größe unterstreicht die rituelle Bedeutung, der Thermolumineszenz-Befund nicht zuletzt ihren Sammlerwert.
Hervorzuheben ist auch das außergewöhnliche präkolumbische Werk aus Brasilien, eine Graburne (Los 80): Werke dieser Qualität aus dem südlichen Andenraum sind auf dem internationalen Markt deutlich seltener als Werke aus Mexiko oder Peru. Es repräsentiert eine hochentwickelte, regional spezifische Tradition, die außerhalb Südamerikas in Sammlungen noch unterrepräsentiert ist. Hier verbindet sich kraftvolle Form mit verfeinerter Oberfläche und symbolischer Aufladung – Ausdruck einer Marajoara-Kunst auf höchstem Niveau. Als Titelmotiv ausgewählt, steht es für ein herausragendes Werk aus einer ansonsten selten vertretenen Region.
Chavín-Gabelhalsgefäße, Früher Horizont (Lose 66 und 67): Schwarzkeramische Gefäße mit charakteristischen applizierten Noppen und Banddekor, repräsentativ für das frühe religiöse Zentrum Chavín; zentrale Zeugnisse für die Verbreitung chavínzeitlicher Ikonographie.
Huari-Jaguar-Gefäß (Los 69): Kraftvolle Jaguar-Figur mit anthropomorphem Gesicht am Ausguss; verbindet Huari-Polychromie mit pan-Andiner Jaguar-Symbolik von Macht, Nacht und Schamanismus.
Nazca-Polychrom-Gefäße (Lose 75–79): Eine Gruppe von Bechern, Doppel-Ausguss- und figürlichen Gabelhalsgefäßen, die den meisterhaften Einsatz mineralischer Pigmente und die graphische Raffinesse der Nazca-Keramik exemplarisch vor Augen führt.
Highlights Afrika und Ozeanien
Papua-Neuguinea - Bismarck Archipel - Neu Irland: "Malagan"-Skulptur
ProvenienzJoop Schafthuizen, Machelen-aan-de-Leie, Belgium · Christie’, Amsterdam, 12 May 1998, lot 101 · Seymore & Alice Lazar, Palm Springs, USA · Lempertz, Brussels, 1 February 2023, lot 107 · Jo de Buck, Brussels, Belgium (2023) · Kellim Brown, Brussels, BelgiumGabun, Kota, Haut-Ogoooué, Südliche Obamba (Mbangwe): Reliquiarwächterfigur "boho-na-bwete"
ProvenienzRobert Lehuard, France · Raoul Lehuard, Arnouville, France · Claude Jaget, Darmstadt, GermanyD. R. Kongo, Luba-Hemba: Männliche Ahnenfigur "singiti"
ProvenienzMerton Simpson, New York, USA · Claude Jaget, Darmstadt, GermanyD. R. Kongo, Suku / Yaka: Magische Figur
ProvenienzWilly Sand, Brussels, Belgium · Loed van Bussel, Amsterdam, The Netherlands (1960s) · Holger Hofmann, Hamburg, Germany · Ernst Hauswedell, Hamburg, 22 November 1969, lot 108 · Ernst Hauswedell, Hamburg, 29 November 1971, lot 608 · Andreas & Katrin Lindner, Munich, Germany · Adrian Schlag, Brussels, Belgium · Helga Redlich, Gelsenkirchen, Germany · Lempertz, Brussels, 30 March 2006, lot 145 · American Private CollectionNigeria, Yoruba, Igbomina, Bezirk Oro, Dorf Ijomi: Tanzstab "oshe shango"
ProvenienzRolf & Christina Miehler, Munich, Germany (1997) · Christie’s, Amsterdam, 12 December 2000, lot 470Gabun, Punu: Seltene schwarze Gesichtsmaske "ikwara-mokulu" ("Maske der Nacht")
ProvenienzJosef Wiedemann, Munich, Germany
Zu den eindrucksvollsten Werken der Ozeanien-Offerte zählt eine klassische Malagan-Skulptur aus Neu-Irland (Los 159), deren Schneckenaugen besonders auffällig sind. Die Farbwahl für das Leuchtendblau offenbart die künstlerische Sensibilität und das feine ästhetische Empfinden ihres Schöpfers. Die Provenienz-Angaben verweisen unter anderem auf Christie’s und Kellim Brown (Brüssel).
Das Highlight aus Gabun ist eine außergewöhnlich kunstvoll geschnitzte Variante der ohnehin schon seltenen Kwele-Antilopenmasken, mit der Provenienz Adrian Schlag (Los 343). Ihre Gestaltung ist einzigartig: Sie verbindet die Darstellung einer Antilope – hier in einer deutlich stilisierteren Form, die von der klassischen Gestalt abweicht – mit einem menschlichen Gesicht.
Kunstwerke dieser Regionen einer bestimmten Werkstatt zuzuordnen, ist nach wie vor selten und macht die 1972 publizierte Reliquienwächterfigur „boho-na-bwete“ aus der Sammlung des französischen Künstlers Claude Jaget zu einem besonderen Glücksfall. Ihr sehr charakteristischer südlicher Kota-Stil verweist auf die Bildhauerfamilie aus Otala, deren bedeutendste Künstler Häuptling Okwéré und sein Großvater Aligni waren (Los 198).
Ebenfalls aus der Sammlung des Künstlers Jaget stammt die „Singiti“-Figur der Hemba-Luba, D.R. Kongo, die früher Teil der Sammlung von Merton Simpson aus New York war (Los 197).
Eine besondere Anziehungskraft und künstlerische Qualität zeichnet die magische Figur einer Suku / Yaka (D.R. Kongo) aus. Dass sie zudem noch die ursprünglichen Paraphernalien trägt, dürfte in Sammlerkreisen besonders honoriert werden, zumal auch die Provenienz bis in die 1960er zurückreicht: von Willy Sand (Brüssel) über Loed van Bussel (Amsterdam), Holger Hofmann (Hamburg), Andreas und Katrin Lindner (München), bis Adrian Schlag (Brüssel) und Helga Redlich (Gelsenkirchen) (Los 386).
Ganz in der Tradition der Dogon steht eine stark krustierte Ahnenfigur, 1969 von Ladislas Segy, New York, publiziert. Stilistisch und künstlerisch zeigt sie große Nähe zu einem Werk, dass im African Heritage Documentation and Research Center (AHDRC) dokumentiert ist und so derselben Werkstatt zugeschrieben werden kann (Los 241).
Eine anthropomorphe „Idimu“, Lega, Demokratische Republik Kongo, besticht durch ihre ausdrucksstarken, hoch sitzenden Augen, den gerillten Nasenrücken und den kraftvoll geöffneten Mund. Ihre formale Ähnlichkeit mit historisch dokumentierten Exemplaren verweist auf eine bildhauerische Tradition und unterstreicht ihre Bedeutung innerhalb der Bwami-Gesellschaft (Los 362).
Ein beeindruckender Yoruba-Oshe-Shango-Stab, vermutlich aus der Werkstatt der Familie Ogbedi, verbindet meisterhafte Schnitzkunst mit religiöser Symbolik. Als Emblem des Donnergottes Shango steht er für Macht, Gerechtigkeit und königliche Autorität. Seine Präsentation in der Ausstellung „Kulte, Künstler, Könige in Afrika“ 1997 in Linz unterstreicht eindrucksvoll die kulturelle Bedeutung und ästhetische Qualität dieses Werks innerhalb der südnigerianischen Kunstlandschaft (Los 326).
Schließlich bietet die seltene schwarze Gesichtsmaske der Punu aus Gabun einen faszinierenden Einblick in sich wandelnde rituelle Bedeutungen. Im Gegensatz zu den bekannten weißen Masken der Ogooué-Region deutet ihre dunkle Variante auf eine besondere Funktion hin – möglicherweise im Zusammenhang mit richterlichen Praktiken und der Enthüllung verborgener Kräfte (Los 344).
Knapp 20 Lose zählt die kleine deutsche Kolonialsammlung, die in den 1970ern von Manfred Ritter, einem Afrikasammler aus Reutlingen, Deutschland, in ihrer Gesamtheit erworben wurde. Darunter eine traditionelle Kopfbedeckung der Herero (Namibia), ein Schwert der Azande, versehen mit einem Label von Leo Frobenius, sowie Schilde und Waffen aus Ostafrika (Lose 199-215).




















